Glänzendes Fell & starke Abwehrkräfte: Warum Hanfsamen die Geheimwaffe im Fellwechsel sind
Der Fellwechsel ist weit mehr als nur das Verlieren von Haaren. Er ist eine logistische Höchstleistung des Stoffwechsels. Zweimal im Jahr – im Frühjahr und im Herbst – stellt dein Pferd sein komplettes „Kleid“ um, um sich an die kommenden Temperaturen anzupassen.
Diese Phase verbraucht enorme Reserven. Ohne die richtige Unterstützung riskierst du ein stumpfes Fell, Gewichtsverlust oder ein geschwächtes Immunsystem. Erfahre hier, warum Hanfsamen als Futterhanf die natürlichste und effektivste Lösung sind, um dein Pferd vital durch diese Zeit zu bringen.
Warum Hanf eine unschlagbare Futterergänzung für Pferde ist
Hanfsamen gelten in der modernen Pferdefütterung als echtes Superfood. Sie sind ein reines Naturprodukt, das ohne künstliche Zusätze auskommt und eine extrem hohe Bioverfügbarkeit besitzt. Das bedeutet: Dein Pferd kann die Nährstoffe direkt und effizient verwerten.
Die 5 wichtigsten Vorteile von Futterhanf:
- Optimale Nährstoffdichte: Hanfsamen liefern hochwertige Proteine, Ballaststoffe sowie alle wichtigen Vitamine und Mineralstoffe in einem natürlichen Verbund.
- Das perfekte Omega-Verhältnis: Sie sind reich an Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren in einem Verhältnis, das Entzündungen reduzieren kann und die Hautbarriere stärkt.
- Hochwertige Aminosäuren: Die pflanzlichen Proteine unterstützen nicht nur das Haarwachstum, sondern helfen auch beim Erhalt der Muskulatur während dieser anstrengenden Phase.
- Stärkung der Abwehrkräfte: Durch den hohen Gehalt an Vitamin E und Gamma-Linolensäure (GLA) wird das Immunsystem stabilisiert – dein Pferd ist weniger anfällig für Infekte.
- Darmgesundheit: Die enthaltenen Ballaststoffe fördern eine gesunde Verdauung, was besonders bei Pferden, die zu Kotwasser neigen, entscheidend ist.
Der Fellwechsel: Eine Herausforderung für den Stoffwechsel
Wusstest du, dass der Fellwechsel primär durch das Tageslicht gesteuert wird? Sobald die Tage länger (Frühjahr) oder kürzer (Herbst) werden, schaltet die Zirbeldrüse den Hormonhaushalt um.
Anzeichen, dass dein Pferd Unterstützung braucht:
- Das Fell wirkt matt, staubig oder „tot“.
- Das Pferd wirkt schlapp und wenig motiviert beim Training.
- Es treten kleine Hautirritationen oder Schuppen auf.
- Der Fellwechsel zieht sich über Wochen hin, ohne dass sich das alte Fell löst.
Besonders Senioren oder Pferde mit Stoffwechselproblemen (wie EMS oder Cushing) leiden oft unter diesen Symptomen. Hanfsamen sind hier aufgrund ihres extrem niedrigen Zucker- und Stärkegehalts die ideale, sichere Ergänzung.
Deep Dive: Vitamine und Spurenelemente für neues Haar
Um ein gesundes neues Fell zu bilden, benötigt der Körper spezifische Bausteine:
- Zink & Kupfer: Unverzichtbar für die Zellteilung und die Bildung von Keratin (dem Hauptbestandteil der Haare).
- Biotin: Sorgt für die Festigkeit von Haar und Hufhorn.
- Vitamin E: Schützt die Zellen vor oxidativem Stress während der Stoffwechsel-Hochphase.
Hanfsamen liefern diese Stoffe in ihrer natürlichen Matrix, wodurch sie oft besser aufgenommen werden als synthetische Mineralfutter-Ergänzungen.
Wichtig zu wissen: Hanfsamen vs. Cannabis
Oft herrscht Unsicherheit: Sind Hanfsamen das gleiche wie Cannabis? Nein. Futterhanfsamen werden aus speziellen Nutzhanfsorten gewonnen, die in Österreich streng kontrolliert angebaut werden. Sie enthalten kein THC (keine psychoaktive Wirkung) und sind absolut sicher in der Anwendung. Sie sind reich an Vitalstoffen, machen dein Pferd aber nicht „high“, sondern unterstützen lediglich die natürliche Gesundheit.
Fütterungsempfehlung: Wie viel Hanf braucht mein Pferd?
Die Dosierung sollte immer individuell an die Größe und das Aktivitätslevel angepasst werden. Als Faustformel für den Fellwechsel gilt:
- Pferde (ca. 600kg): 1-2 gehäufte Esslöffel Hanfsamen pro 100 kg Körpergewicht pro Tag.
- Ponys & Kleinpferde: Entsprechend reduzieren (ca. 30–40g täglich).
Profi-Tipp: Nutze geschälten Hanfschrot. Durch die Schälung werden die wertvollen Inhaltsstoffe noch schneller im Dünndarm aufgenommen, während die Schalenanteile gleichzeitig den Dickdarm unterstützen.
Nachhaltigkeit: Gut fürs Pferd, gut für die Umwelt
Wusstest du, dass Hanf eine der nachhaltigsten Nutzpflanzen der Welt ist? Er benötigt kaum Wasser, keine Pestizide und bindet enorme Mengen CO₂. Mit Hempy Futter entscheidest du dich also nicht nur für die Gesundheit deines Pferdes, sondern auch für einen grünen Fußabdruck.
Mit der richtigen Unterstützung kommt dein Pferd glänzend und voller Energie durch den Fellwechsel. Setze auf die Kraft der Natur!
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Autorin: Gerda Steinfellner | Aktualisiert am: 18.02.2026
Wie der Fellwechsel biologisch gesteuert wird
Der Fellwechsel wird nicht durch die Temperatur ausgelöst – sondern durch das Licht. Wenn die Tage im August/September kürzer werden, trifft weniger Licht auf die Netzhaut des Pferdes. Ein Signal geht an den Hypothalamus, der die Zirbeldrüse aktiviert, die daraufhin mehr Melatonin ausschüttet. Dieses Hormon löst die Umstellung der Haarfollikel aus – oft Wochen, bevor wir die ersten Haare am Putzhandschuh sehen. Im Frühjahr läuft der Prozess umgekehrt: Mehr Licht bremst die Melatonin-Produktion, der Sommerfellwechsel beginnt.
Was das für die Praxis bedeutet: Der Fellwechsel kann bis zu 30 % des täglichen Energiebedarfs beanspruchen. Das ist keine kosmetische Phase – es ist eine metabolische Hochleistung. Wenn Energie, hochwertige Fettsäuren oder Aminosäuren fehlen, reagiert der Körper zuerst sichtbar über das Fell.
Omega-3 & Zellbiologie: Warum frühzeitig starten entscheidend ist
Jede neue Haarzelle ist von einer Zellmembran umgeben. Omega-3-Fettsäuren sorgen dafür, dass diese Membran geschmeidig und durchlässig bleibt – Nährstoffe gelangen leichter in die Zelle, Stoffwechselprodukte werden besser abtransportiert. Bei Omega-3-Mangel werden die Zellwände starr, was den gesamten Haaraufbau verlangsamt und das Fell stumpf und brüchig macht.
Wichtig: Der Aufbau der Zellmembranen dauert 6–8 Wochen. Wer im Januar beginnt, hat zum Fellwechsel-Peak im März/April bereits optimal versorgte Zellen. Wer im August startet, bereitet das Pferd ideal auf das dichte Winterfell vor. Das Ziel ist gefüllte Depots – kein „Feuerlöschen“, wenn der Stoffwechsel bereits auf Hochtouren läuft.
Welches Hanfprodukt für welches Ziel?
- Hanföl: Die konzentrierteste Omega-3-Quelle. Ideal, um die Fettsäure-Quote der Gesamtration schnell anzuheben.
- Hanfschrot: Kombination aus Omega-3-Fettsäuren und hochwertigem Eiweiß. Ideal für den eigentlichen Aufbau der Haarsubstanz (Keratin).
- Hanfsamen (Futterhanf): Das naturbelassene Topping. Erhöht die Akzeptanz bei wählerischen Pferden und liefert zusätzliche Vitalstoffe.
- Hanfblätter: Reich an sekundären Pflanzenstoffen und Antioxidantien – besonders wertvoll zur Entzündungsmodulation und Unterstützung der Hautbarriere.
Fellwechsel & Sommerekzem: Doppelte Belastung, doppelte Chance
Wenn die Insektenlast nachlässt, beginnt für viele Pferde der Fellwechsel – und damit ein ideales Zeitfenster, um Hautbarriere, Darm und Immunsystem zu stabilisieren. Pferde, die am Sommerekzem leiden, profitieren besonders davon, diesen Übergang aktiv zu gestalten: Der Organismus fährt die Keratin- und Lipidproduktion hoch, der Bedarf an Proteinen/Aminosäuren, Zink, Kupfer, Mangan und B-Vitaminen steigt.
Die Kombination aus Hanföl (Omega-3/GLA für Entzündungsbalance), Hanfschrot (Protein für den Fellaufbau) und Hanfblättern (sekundäre Pflanzenstoffe) hat sich bewährt, um diese Übergangsphase sanft zu überbrücken.
Fellwechsel beim Hund: Hanf hilft auch hier
Nicht nur Pferde, auch Hunde durchlaufen zweimal im Jahr einen Fellwechsel – im Frühjahr und im Herbst. In dieser Phase können folgende Probleme auftreten:
- Juckreiz und Hautirritationen durch den Haarwechsel
- Haarballen durch vermehrtes Lecken und Pflegen
- Erhöhter Energiebedarf für die Produktion des neuen Fells
- Veränderte Verdauung durch verschluckte Haare
Hanfprodukte – insbesondere Hanföl mit seinem günstigen Omega-6/Omega-3-Verhältnis – unterstützen auch beim Hund die Haut-Darm-Achse, reduzieren Entzündungsreaktionen und fördern ein glänzendes, gesundes Fell. Hanfschalen wirken zusätzlich als sanfte präbiotische Ballaststoffquelle und helfen dabei, verschluckte Haare besser durch den Verdauungstrakt zu transportieren.
Der 4-Wochen-Plan: So begleitest du den Fellwechsel aktiv
Diesen Plan kannst du sowohl im Frühjahr als auch im Spätsommer anwenden – er orientiert sich am natürlichen Verlauf des Fellwechsels:
- Woche 1 – Darm ankurbeln & sanft starten: Flohsamen täglich; Hanföl 20 ml, Hanfschrot 50 g. Stall/Paddock sauber halten, Decken waschen.
- Woche 2 – Einschleichen & Bewegung: Hanfblätter 10–20 g/Tag einschleichen; 30–45 Minuten Bewegung täglich; Stressquellen reduzieren.
- Woche 3 – Versorgen & kontrollieren: Hanföl 40 ml, Hanfschrot 100 g; Fell und Haut beobachten (Mähnenkamm, Schweifrübe, Bauchnaht); Mineralstatus im Blick behalten.
- Woche 4 – Stabilisieren & vorbeugen: Hanföl 50–80 ml, Hanfschrot 100–150 g, Flohsamen 40–50 g; mückenarme Weidezeiten nutzen, Deckenhygiene aufrechterhalten.
5 häufige Fehler beim Fellwechsel – und wie du sie vermeidest
- Zu wenig hochwertiges Protein: Keratin (der Hauptbestandteil des Haares) besteht aus Aminosäuren. Eine proteinreiche Ergänzung wie Hanfschrot ist in dieser Phase besonders wichtig.
- Ungünstiges Omega-6/Omega-3-Verhältnis: Zu viele Omega-6-Fettsäuren (aus Getreide) fördern stille Entzündungen – Hanföl hilft, die Balance wiederherzustellen.
- Zu spätes Beginnen: Wer erst beginnt, wenn die Haare schon büschelweise fallen, hat die Vorlaufzeit verpasst. 6–8 Wochen vorher ist ideal.
- Einseitige Fütterung: Nur ein Produkt reicht selten aus. Darm, Leber, Haut und Haarwurzel arbeiten gleichzeitig – sie brauchen verschiedene Nährstoffe.
- Darm und Leber vergessen: Diese Organe sind entscheidend für die Nährstoffaufnahme und den Abtransport von Stoffwechselendprodukten. Ballaststoffe (Hanfschalen, Flohsamen) unterstützen beide.
Häufige Fragen zum Fellwechsel (FAQ)
Wie lange dauert der Fellwechsel beim Pferd?
Je nach Jahreszeit und individuellem Pferd dauert der sichtbare Fellwechsel 4–8 Wochen. Der hormonelle Prozess beginnt jedoch deutlich früher – beim Herbstwechsel bereits im August.
Warum verliert mein Pferd kaum Haare?
Der Fellwechsel wird durch Licht gesteuert. Bei älteren oder stoffwechselbelasteten Pferden (z. B. EMS, Cushings) kann der Prozess verzögert oder unvollständig ablaufen. Spreche im Zweifel mit deiner Tierärztin oder deinem Tierarzt.
Ab wann soll ich mit Hanfprodukten beginnen?
Idealerweise 6–8 Wochen vor dem erwarteten Fellwechsel-Peak. Beim Frühjahrswechsel also ab Januar/Februar, beim Herbstwechsel ab August. So sind die Zellmembranen zum richtigen Zeitpunkt optimal versorgt.
Kann ich Hanföl und Hanfschrot kombinieren?
Ja, und diese Kombination ist besonders effektiv: Hanföl liefert die Fettsäuren für die Zellmembranen, Hanfschrot das Protein für den Keratin-Aufbau. Die beiden Produkte ergänzen sich optimal.
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