Viele Pferde wirken im Fellwechsel müde, stumpf oder stoffwechselbelastet. Manche verlieren schlecht Haare, andere bekommen Schuppen oder reagieren empfindlicher als sonst.
Was oft unterschätzt wird:
Der Fellwechsel kann bis zu 30 % des täglichen Energiebedarfs beanspruchen.
Das ist keine kosmetische Phase.
Es ist eine metabolische Hochleistung.
Wenn Energie, hochwertige Fettsäuren oder Aminosäuren fehlen, reagiert der Körper zuerst sichtbar über das Fell.
Der Fellwechsel ist kein Haarproblem – sondern ein Zellproblem.
Warum der Fellwechsel den Stoffwechsel belastet
Der Auslöser: Licht – nicht Temperatur
Der Fellwechsel wird nicht durch Kälte ausgelöst.
„Der Fellwechsel wird nicht durch die Temperatur, sondern durch den Lichteinfall auf die Netzhaut gesteuert. Sobald die Tage im August/September kürzer werden, beginnt die hormonelle Umstellung der Zirbeldrüse – lange bevor wir die ersten Haare am Putzhandschuh sehen.“
Das Licht trifft auf die Netzhaut.
Ein Signal geht an Hypothalamus und Zirbeldrüse.
Die Melatonin-Ausschüttung verändert sich.
Die Haarwurzelzyklen werden aktiviert.
Das bedeutet:
Der Prozess beginnt Wochen vor dem sichtbaren Haarverlust.
Warum Omega-3 auf Zellebene entscheidend ist
Die Haarwurzel ist ein Hochleistungsorgan.
Sie braucht Nährstoffe – und flexible Zellmembranen.
„Nur wenn die Zellwände durch ausreichend Omega-3-Fettsäuren flexibel bleiben, können Nährstoffe effizient in die Haarwurzel transportiert und Schlackenstoffe abtransportiert werden. Ein Mangel führt zu ‚starren‘ Zellen – das Fell wirkt stumpf.“
Zellmembranen bestehen aus Lipiden.
Omega-3 sorgt für Beweglichkeit.
Bewegliche Membranen ermöglichen:
- bessere Nährstoffaufnahme
- effizienteren Sauerstofftransport
- verbesserten Abtransport von Stoffwechselendprodukten
Fehlt Omega-3, wird die Zellwand „starr“.
Das Fell verliert an Glanz und Struktur.
So unterstützt du dein Pferd gezielt im Fellwechsel
Warum Hanf besser ist als billige Öle
Viele günstige Pflanzenöle liefern vor allem Kalorien – aber kein ausgewogenes Fettsäureprofil.
Oft dominiert Omega-6 deutlich.
Hanf besitzt dagegen ein natürliches Omega-6 : Omega-3 Verhältnis von etwa 3 : 1.
Dieses Verhältnis gilt als zellphysiologisch besonders günstig, weil es:
- entzündungsregulierende Prozesse unterstützt
- eine Omega-6-Überdominanz verhindert
- die Flexibilität der Zellmembranen fördert
Während billige Öle nur Energie liefern, liefert Hanf:
- strukturelle Zellbausteine
- bioverfügbare Aminosäuren
- natürliche Antioxidantien
Hanf liefert nicht nur Energie – er liefert Struktur.
Unterstütze dein Pferd rechtzeitig – nicht erst, wenn es sichtbar leidet.
Viele Pferde zeigen im Fellwechsel erste Anzeichen von Stoffwechselbelastung, lange bevor wir es ernst nehmen.
Müdigkeit | Stumpfes Fell | Schuppen.
Du kannst vorbeugen – statt reagieren.
✔️ 100 % Bio-Hanf aus Österreich
✔️ Optimales Aminosäurenprofil
✔️ Natürliches Omega-3 im idealen Verhältnis
✔️ Unterstützt Stoffwechsel, Haut & Haarwurzel
Das Hempy Fellwechsel-Paket kombiniert:
✔️ Bio-Hanfschrot – hochwertiges Protein für die Haarwurzel
✔️ Hanfsamen / Hanföl – natürliches Omega-3 im idealen 3:1 Verhältnis
✔️ Strukturfasern – zur Unterstützung von Darm & Stoffwechsel
Alles aus regionalem Bio-Anbau in Österreich.
ür ein 600-kg-Pferd entstehen durchschnittliche Kosten von:
unter 0,50 € pro Tag.
Weniger als ein halber Euro – für einen stabilen Fellwechsel.
Der richtige Zeitpunkt für den Start
Viele beginnen erst, wenn das Pferd sichtbar Haare verliert.
Das ist zu spät.
„Wer erst füttert, wenn das Pferd bereits abhaart, hinkt dem Stoffwechsel hinterher. Die Haarproduktion beginnt Wochen vor dem Sichtbarwerden. Hanf sollte als Kur bereits 4–6 Wochen vor dem eigentlichen Fellverlust gegeben werden.“
Empfohlene Startzeitpunkte:
- Januar / Februar für den Frühjahrsfellwechsel
- August für den Herbstfellwechsel
Der Stoffwechsel braucht Vorbereitung – nicht Reparatur.
Was viele im Fellwechsel falsch machen
Was viele im Fellwechsel falsch machen
- Zu wenig hochwertiges Protein
- Ungünstiges Omega-6 : Omega-3 Verhältnis
- Zu spätes Beginnen
- Einseitige Fütterung
- Fehlende Unterstützung von Darm & Leber
Der Fellwechsel ist Teamarbeit im Körper.
Darm, Leber, Haut und Haarwurzel arbeiten gleichzeitig.
Kosten pro Tag – weniger als du denkst
Ein 600-kg-Pferd benötigt im Schnitt etwa 60–100 g Hanfprodukt täglich.
Das entspricht ungefähr:
0,35–0,50 € pro Tag.
Weniger als ein halber Euro täglich – für sichtbar mehr Vitalität im Fellwechsel.
Du musst den Fellwechsel nicht abwarten – du kannst ihn vorbereiten.
Starte rechtzeitig und gib deinem Pferd die Bausteine, die es jetzt braucht.
Fragen und Antworten zum Fellwechsel
Je nach Jahreszeit 4–8 Wochen. Der hormonelle Prozess beginnt jedoch deutlich früher.
Der Fellwechsel wird hormonell durch Licht gesteuert. Bei älteren oder stoffwechselbelasteten Pferden kann die Regulation verzögert sein.
Ja, Hanf ergänzt Mineralfutter sinnvoll durch Fettsäuren und Aminosäuren.
Stabiler Kot, gutes Fressverhalten, mehr Fellglanz; keine Fettaugen im Trog, kein dünner Kot. Bei Unruhe im Darm: Dosis langsamer steigern.
Beide liefern Omega-3/-6. Entscheidend ist Gesamtmenge & Verträglichkeit. Du kannst auch rotieren oder mischen – Hauptsache langsam einschleichen. Achte beim Leinöl auf die Frische, am besten kosten ob es gut schmeckt. Hanföl ist da stabiler, da es Vitamin E enthält.
Ja, aber in kleinen Schritten, eng beobachten und bei Vorerkrankungen Tierärzt:in einbeziehen. Gerade Senioren profitieren enorm von der leicht verdaulichen Energie im Hanf. Bei Stoffwechselpatienten solltest du aufgrund des Fettgehalts besonders langsam anfüttern und Rücksprache mit deinem Therapeuten halten.
Die Förderung der Darmgesundheit durch Hanfschalen ist bemerkenswert. Ihre löslichen Ballaststoffe wirken als Präbiotika, die das Wachstum und die Aktivität gesunder Darmbakterien fördern. Diese gesunde Darmflora ist entscheidend für eine effiziente Verdauung und optimale Nährstoffaufnahme. Weiterhin spielen diese Ballaststoffe eine wichtige Rolle bei der Verbesserung der Darmbewegung. Sie tragen zur Bildung einer gut geformten Kotkonsistenz bei und regulieren die Darmbewegung. Diese Fasern helfen, den Verdauungstrakt zu stimulieren und erleichtern die Passage von Nahrung durch den Darm.
Darüber hinaus sind Hanfschalen wirksam in der Vorbeugung von Verdauungsstörungen wie Verstopfung und Koliken bei Pferden. Durch ihre Fähigkeit, Wasser zu binden, erhöhen sie die Feuchtigkeit im Darm und verbessern die Stuhlkonsistenz. Dies erleichtert den Durchgang des Darminhalts und wirkt präventiv gegen Verstopfungen.
Schließlich bieten Hanfschalen auch Unterstützung für die Magengesundheit. Die in ihnen enthaltenen löslichen Ballaststoffe können eine schützende Wirkung auf die Magenschleimhaut ausüben. Sie bilden im Magen eine Art Gel, das zur Reduzierung von Magenreizungen beiträgt und die Magenwand schützt. Diese vielfältigen Eigenschaften machen Hanfschalen zu einem wertvollen Bestandteil der Ernährung für Pferde.
Hanfschalen enthalten verschiedene Arten von Ballaststoffen, darunter:
Lignin: Lignin ist ein nicht löslicher Ballaststoff, der in Hanfschalen vorkommt. Er trägt zur Stabilität der Zellwände bei und ist resistent gegenüber Verdauungsenzymen. Lignin wirkt als Füllstoff im Verdauungstrakt und unterstützt die Darmbewegung.
Zellulose: Zellulose ist ebenfalls ein nicht löslicher Ballaststoff. Sie bildet einen Großteil der pflanzlichen Zellwände und ist für Pferde schwer verdaulich. Zellulose hilft, den Stuhlgang zu regulieren und die Darmbewegung zu fördern.
Hemicellulose: Hemicellulose ist ein gemischter Ballaststoff, der sowohl lösliche als auch nicht lösliche Eigenschaften aufweist. Sie unterstützt die Bildung von gut geformtem Kot und fördert eine gesunde Darmflora. Pektin: Pektin ist ein löslicher Ballaststoff, der in Hanfschalen vorkommt. Er kann Wasser binden und ein Gel bilden, was zur Regulierung der Stuhlkonsistenz beiträgt. Pektin wirkt auch als Präbiotikum und fördert das Wachstum gesunder Darmbakterien.
Der Fellwechsel ist für den Körper Hochleistung.
Bis zu 30 % des täglichen Energiebedarfs können in die Haarproduktion fließen. Gleichzeitig steigt der Bedarf an Aminosäuren, Fettsäuren und Spurenelementen.
Fehlen diese Bausteine, wirkt das Pferd matt, weniger leistungsbereit oder empfindlicher als sonst.
Du kannst den hormonellen Auslöser nicht stoppen – aber du kannst den Stoffwechsel unterstützen.
Eine ausgewogene Versorgung mit hochwertigem Protein, Omega-3-Fettsäuren und fermentierbaren Fasern hilft, Haarwurzel, Darm und Leber in dieser Phase zu entlasten.
Entscheidend ist nicht „mehr Futter“, sondern die richtigen Bausteine.defütterung sein, sollten aber immer im Kontext einer ausgewogenen Ernährung verwendet werden.
Bitte informiere dich in unserem Blogbeitrag zu diesem Thema!
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Autor:in & Aktualisierung
Text: Gerda Steinfellner | Aktualisiert am:18.02.2026
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